Allgemeine Definitionen In den Richtlinien des Vereins Deutscher Ingenieure sind in VDI 3490 Blatt 1 die wichtigsten Definitionen aufgeführt:
- Prüfgas: „Ein meistens verdichtetes Gasgemisch, das in der Regel aus einem Grundgas und aus einer oder mehreren Beimengungen besteht.“
- Grundgas: „Ein reines Gas oder Gasgemisch, das in der Regel als Hauptbestandteil die zur Kalibrierung bestimmten Beimengungen ergänzt.“
- Beimengung: „Ein gas- oder dampfförmiger Bestandteil eines Prüfgases, der qualitäts- und quantitätsmäßig bekannt ist und unmittelbar zur Prüfung und Kalibrierung benutzt wird.“
Zur eindeutigen Beschreibung eines Gasgemisches/Prüfgases wird nicht nur die Art des Grundgases und der Beimengung(en), sondern auch eine Angabe zum Stoffmengenanteil bzw. zur Konzentration benötigt:
- Stoffmengenanteil: Ist das Verhältnis der Stoffmenge der Beimengung zur Summe der Stoffmengen aller Bestandteile des Prüfgases.
- Konzentration: Stellt das Verhältnis der Quantität dieser Beimengung zum Volumen der Mischphase dar.
Zur eindeutigen Kennzeichnung sind folgende Angaben möglich:
- Stoffmengenanteil, z.B. mol/mol, µmol/mol = ppm
- Massenkonzentration, z.B. kg/m3, g/m3, mg/m3
- Stoffmengenkonzentration, z.B. mol/m3, mol/l, mmol/l
Dabei sind Volumenangaben stets auf den Normzustand (1,013 bar; 273,15 K) bezogen. Volumenanteilen sind ideale Gasvolumina (= Molanteile) zugrundegelegt.
Abgasuntersuchung mit Eichgasen (= Prüfgase mit besonderer Qualifikation)
Gasgemische / Prüfgase - Kontakt
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